Feuerwehr Usseln

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Anekdoten? Wahrheit?

Im Mai 1894 brannten die beiden Häuser Genuit - Untersten Kösters und Wagener Wilke - Vordersten Fiesen ab. Es sollen die letzten beiden Häuser in Usseln mit Strohdächern gewesen sein. (die Corbacher Zeitung berichtete dies am 31.5.1894). Der Hausbesitzer Genuit, war der Brandstiftung angeklagt. Es ist nicht mehr bekannt, ob er verurteilt wurde. Nach mündlicher Auskunft hat Genuit vor dem Brand eine Greipe (Forke) in die Miste vor dem Haus gesteckt und daran seine Ziege angebunden. Er soll außerdem vor dem Brand schon die Feuerwehruniform angehabt haben. Der Nachbar Wagner Wilke hatte an dem Kösterhaus Holz gestapelt. Tage vor dem Brand hat Genuit dem Wilke gesagt, er solle sein Holz vom Hause wegnehmen, man wisse heutzutage nicht, was alles passieren könne. Vor dem Amtsgericht soll Genuit immer wieder auf Platt gesagt haben: „Be-wies mie he-i dat“ und habe dabei die Handbewegung gemacht, als wenn er ein Streichholz anzünde. Das damals abgebrannte Kösterhaus soll eine alte Bretterbude gewesen sein.


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